
Letzten Freitag konnte man auf dem Bauernmarkt auf dem Friedensplätzchen und später im Sternwartpark diese lecken Chips probieren – Chips, die anders schmecken als alles, was man bisher auf der Zunge hatte 😉 Keine Kartoffel. Kein Mais. Sondern Kochbanane und Maniok. Aus Ecuador. Bio. Fair. Und verdammt lecker. Die Marke heißt el origen – und kommt aus Hamburg. Gegründet von Gordon Prox und Mathyas López, zwei Freunden mit Mission. Sie wollen Snacks machen, die nicht nur gut schmecken, sondern auch gut tun. Für die, die sie essen. Für die, die sie anbauen. Für das Klima. l origen stellt Bio-Chips aus Kochbanane und Maniok her. Beides sind tropische Pflanzen, die in Südamerika seit Jahrhunderten Grundnahrungsmittel sind. Die Chips werden in Ecuador von kleinbäuerlichen Kooperativen angebaut, direkt gehandelt, ohne Zwischenhändler.Die Sorten sind überschaubar, aber fein: Salz, Paprika, Chili-Lime. Alle Sorten sind vegan, glutenfrei, ohne Palmöl, ohne künstliche Zusätze. Nur drei Zutaten pro Tüte. Mehr braucht es nicht.
Mein Favorit: Chili-Lime. Ich hab alle probiert. Aber die Chili-Lime-Variante hat es mir angetan. Die Chips sind extra crunchig, nicht zu fettig, und hinterlassen kein schweres Gefühl im Magen. Perfekt für den kleinen Hunger zwischendurch. Oder für den großen Snack beim Picknick. El origen ist in ausgewählten Bio-Supermärkten (Denns), Drogerien (Rossmann) und online erhältlich. Snacks sind oft ein Kompromiss. Entweder schmecken sie gut. Oder sie sind nachhaltig. El origen zeigt, dass beides geht. Die Marke arbeitet mit kleinen Kooperativen in Ecuador, zahlt faire Preise, setzt auf ökologischen Anbau. Das ist kein Marketing-Gag. Das ist Haltung. Und die schmeckt man.
Das triggert vor allem meine Erinnerung an das Geographie-Studium an der HHU mit dem Schwerpunkt im Hauptstudium Südamerika (mit großer Exkursion unteranderem durch Peru und auch Ecuador). Die vielen unterschiedlichen Aspekte über die Kulturen, Speisen, Menschen und Traditionen. Aber vor allem Mesnchen. Ich erinnere mich an die Märkte in Quito, an die Farben, die Gerüche, die Stimmen. An die kleinen Imbissstände am Straßenrand, an die Frauen, die Kochbananen über offenem Feuer rösteten, das frische Obst und Choclo. An die Gespräche mit den Menschen vor Ort, die erzählten, wie wichtig diese Pflanzen für ihr Leben sind. Nicht nur als Nahrung. Sondern als Identität.
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