
Ich liebe den Büdchentag. Nicht nur, weil die Idee hinter dem Projekt so schlicht fantastisch ist, sondern weil er zeigt, was passiert, wenn aus dem normalen Kiosk eine Bühne, Tanzfläche, ein Atelier, ein Proberaum und Treffpunkten werden und aus dem Viertel eine bunte Bühne der Stadt ist. Bei mir ein fester Termin im Kalender is die Gelegenheit mit meinem ältesten Freund und ehemaligen WG-Mitbewohner durch die Viertel zu marodieren.
Unsere schlichte „Büdchen-Tour“ bedarf keiner großen Planung – die waypoints ergeben sich und die Verweildauer wird insbesondere durch den Entdeckungsdrang de Kinder determiniert. Diesmal mit kleinen Entdeckungen wie Bastelaktionen, Malen & Gestalten und natürlich auch die Wahrsagerin und jeden Menge Gelegenheiten, Freunde zu treffen.Vom Friedensplätzchen ging es los, weiter zum Bach-Plätzchen, dann zum FürstenPlatz, uber den Lessing Platz zum Punker-Büdchen, und schließlich zum Volksgarten. Überall gibt es etwas zu entdecken: Kinder basteln, lachen, lernen neue Leute kennen. Die Erwachsenen genießen kalte Getränke – unsere Entdeckung ist das Bio-Altbier von Altus Bräu chapeaux, Kuchen und Muffins, zocken alte Spiele, treffen alte Bekannte und lauschen Poetry Slam – ja, auch rotziger Punk aus dem Pott mischt sich dazwischen. Kein Kommerz, kein Nippes, keine überfüllten Schund-Stände – nur ehrliche Büdchen-Kultur, echte Begegnungen und viel Liebesarbeit, die die Wohnviertel am Laufen hält.










Wer Bock auf echtes Stadtleben habt, kommt 2027 vorbei. Der Büdchentag ist mehr als kein Nachbarschaftsfest – es ist ein Festival in der Stadt : Gemeinschaft, Kreativität und Nachbarschaft machen Düsseldorf lebendig. Urbanes Leben in a nutshell.

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