#Washeißtfrieren? Hilfe in der kalten Jahreszeit.

Wenn die Temperaturen fallen und die Nächte kälter werden, macht die Stadt Düsseldorf deutlich: Niemand muss im Freien übernachten. Doch oft reicht diese Aussage nicht aus. Denn was passiert mit denen, die nach 22 Uhr noch auf der Straße sind? Wenn die Kälte unerbittlich ist, Isolation zunimmt und Menschen im Dunkeln schutzlos bleiben? In Ausnahmefällen, beispielsweise bei extremen Wetterbedingungen, kann die Rheinbahn in Zusammenarbeit mit der Stadt Düsseldorf entscheiden, bestimmte U-Bahn-Stationen für Obdachlose zu öffnen, um Schutz zu bieten. Oder ist dies zu absurd?

Ich bin mir sehr sicher, dass die wenigsten von uns sich vorstellen können, was frieren heißt. Wer mit einem offenen Blick durch die Stadt geht, kann an vielen Stellen wohnungslose Menschen sehen. Ich möchte in diesem Artikel einmal eine Vielzahl von Angeboten in der Stadt auflisten – vielleicht kann man es mal brauchen, um in der kalten (aber auch sonst) Jahreszeit Hinweise zu geben.

Der Gutenachtbus: Wärme, Hilfe und Menschlichkeit auf Rädern
Seit 2011 schließt der Gutenachtbus von vision:teilen und fiftyfifty genau diese Lücke. Ein umgebauter Mercedes-Sprinter fährt fünf Nächte pro Woche durch Düsseldorf, versorgt obdachlose Menschen mit warmer Kleidung, Essen und einem offenen Ohr. Das mobile Ess- und Sprechzimmer wird von Ehrenamtlichen begleitet, die sich mit den Nöten der Menschen auf der Straße auskennen.

Autor: micha_koester

Ich bin Blogger, Kleingärtner und gerne auch politisch-bewegt.

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