
Sind wir ehrlich: Autos sind in der Stadt längst Stehzeuge und keine Fahrzeuge. Ganze Straßenzüge werden blockiert – dabei könnte hier so viel mehr Leben stattfinden. Die Idee kam mir unterwegs – beim Blick auf ein Wahlplakat der @gruene_duesseldorf_bezirk3 : Dort wurde vorgeschlagen, die Konkordiastraße komplett neu zu denken und visionär zu überarbeiten – mit mehr Bäumen und Wasserlauf (gespeist aus der unterirdisch fliessenden Düssel) usw.
Eine schöne Vision, die mich direkt inspiriert hat. Warum nicht mehr Spielstraßen schaffen bei uns im Viertel wie zum Beispiel auf Straßen die innerhalb der Quartiere liegen wie der Sedanstraße?
Weniger Blech, mehr Platz zum Spielen, Radeln, Quatschen. Kinder mit Kreide auf dem Asphalt, Bänke zum Sitzen, Nachbarschaft, die sich trifft…. Kurz um – eine Straße, die wieder den Menschen gehört. Was muss man eigentlich tun, um eine Straße offiziell als Spielstraße auszuweisen? Welche Auflagen, welche Möglichkeiten gibt es?
Vielleicht ist es ein weiter Weg – aber jede Veränderung beginnt mit einer Idee. Und manchmal eben mit einem Plakat an der Ecke.