
Das @fftduesseldorf und die Gruppe @i.furiosi laden ein zu einer eindringlichen Auseinandersetzung mit der Dokumentation „Ein Haus für Alle“. Unter der Regie von Shania Casado Cimring und dem @kollektivffm bietet der Film tiefe Einblicke in die Entstehung eines beispielhaften Hausprojekts in der Günderrodestraße 5, das nicht nur ein Widerstand gegen Immobilienspekulation, Leerstand und #Gentrifizierung war, sondern auch zu einem Hoffnungsschimmer für eine solidarischere Gesellschaft wurde.
Das Kollektiv „Freiräume statt Glaspaläste“ machte 2022 auf die drängenden Probleme aufmerksam und besetzte das Haus als mutiges Statement gegen die wachsende soziale Kluft in Frankfurt. Eine Genehmigung zur Zwischennutzung ermöglichte es dem Kollektiv und den Initiativen Project Shelter und der AdA Kantine, nicht nur wohnungslose Menschen zu unterstützen, sondern auch einen Raum für Gemeinschaft und Veranstaltungen zu schaffen.
Die Situation in Frankfurt steht stellvertretend für viele Städte, so auch in Düsseldorf. Die offensichtliche Spekulation mit Grundstücken und Immobilien, Leerstände trotz akuter Wohnungsnot, der Bau teurer Immobilien und Bürogebäude – all das führt zu einer zunehmenden Segregation der Gesellschaft nach Einkommen. Diese soziale Kluft bedroht das Gefüge unserer Gemeinschaften und hinterlässt viele Menschen auf der Strecke.
Die Filmvorführung am Dienstag, den 19.03.2024, um 19:30 Uhr im Foyer, bietet nicht nur die Möglichkeit, das inspirierende Projekt in Frankfurt zu beleuchten, sondern auch darüber nachzudenken, ob ein ähnliches Vorhaben eine Perspektive für Düsseldorf sein könnte. Im Anschluss an den Film stehen zwei Aktivist*innen von „Freiräume statt Glaspaläste“ für eine Diskussion bereit.
Der Eintritt ist frei, aber der Gewinn an Perspektiven und gemeinsamen Ideen, wie wir einer zunehmenden Gentrifizierung entgegentreten können, ist unbezahlbar. „Wem gehört die Stadt?!“ diese Frage steht seit Jahren immer wieder auf Wänden, Transpas und auf Flyern und sie wird immer drängender. Es braucht eine gesellschaftliche Antwort und andere Konzepte – denn der Markt regelt nix.