// wohnen & leben

Es ist unsere Stadt – Freiräume schaffen!

Jammern, Nölen, Meckern und doch nix machen… Das sich auch Realitäten schaffen lassen zeigt die Initiative “Freiräume für Bewegung”, ein lockerer Verbund von alternativen Kunst- und Kulturschaffenden in Düsseldorf. Eine Entwicklung die es in zahlreichen Städten Europas zu beobachten ist – zum Teil ein “Echo” auf die Gentrifizierung. Die Idee: mit Aktionen und Schenkungen Düsseldorf gestalten, verändern, verschönern und verbessern. Einige beteilige Initiativen sind ja jetzt schon Garanten für schöne Ecken und Wände (Farbfieber), nette Kunstaktionen (Metzgerei Schnitzel) oder Präsentation der Musiksubkultur (triggerfish)… und jetzt werden diese Aktivitäten gebündelt ;-) weiter…

Neue Bleibe gesucht?

Home-sweet-home. Wer kennt es nicht – da wird die Wochenendausgabe der Tageszeitung mit dem Textmarker koloriert, die sonst ungelesenen “Käseblätter” gehortet und Wohnungsportale im Internet als Favoriten gespeichert oder gar zur Startseite “geadelt”… Neben den üblichen Wohnungsbörsen gibt es jetzt für Düsseldorf endlich eine Alternative: salzundbrot.com Eine interessante Mischung aus Blog und Wohnungsbörse – aber auf einer persönlichen Ebene! Hier werden Wohnungen gesucht und angeboten – von Privatmenschen für Privatmenschen und dies ohne teure zwischengeschaltete Makler. Alle Angebote sind provisionsfrei und alle Inserate sind kostenlos – endlich auch eine schöne Möglichkeit wenn man einen Zwischenmieter sucht… Die Angebote und Gesuche sind schön nach Stadtteilen aufgeteilt, mit Tags versehen und mittels angebundenen Socialcommunities können Freunde direkt mit DER Wohnung (ich betone: mit DER!!! Wohnung)  informiert werden. Was will man mehr? Also – löscht immoscout aus den Bookmarks…

Parken in Unterbilk – Ein echter Spaß

Wer keine Lust mehr auf Parkmanöver dieser Art hat – wir haben einen Einstellplatz (Golfklasse) für Anwohner abzugeben.
Auf der Düsselstraße gelegen – in einer Tiefgarage – Miete 65 Euro pro Monat – Vermietung über Rayermann Immobilien … ab sofort.
Bei Interesse – kurze Email an: stellplatz [at] bilkorama [dot] de

Abwertungskit und Gentrifizierung

Wer von uns sich noch nicht über steigende Mieten geärgert? Okay, der Vermieter – aber sonst? Damit ist es jetzt vorbei. Jeder kann sich aktiv für einen negativen Trend im Mietspiegels des Viertel sorgen. Bei einem “Symposiums” in Hamburg – Schwerpunkt war das Thema Gentrifizierung – wurde ein “Abwertungskit™” vorgestellt. Mit sechs kleinen Maßnahmen ist es möglich sich direkt in den allgemeinen sozialen Segregationsprozess einzubringen und diesen zu beeinflussen. Ein Beispiel: ein gewöhnliches Unterhemd (engl. “wifebeater”) im Fenster zum Trocknen aufhängen. Wirkt direkt “asozial” – insbesondere auf einem am Balkon oder Fenster montierten Wäscheständer. weiter…