// Umwelt

Critical Mass – Radfahren damit es besser wird

Mit einen Aufruf über facebook wurde ich auf diese selbstorganisierte Mitmachaktion aufmerksam – Critical Mass, oder auch: “der weltweite Zufall” ;-) , ist eine Idee von Fahrradbewegten aus den USA. Am letzten Freitag (warum eigentlich in Düsseldorf am Samstag ??? hmm) im Monat treffen sich Radler und Biker an einem festgelegten Ort und machen dann eine gemeinsame Radtour durch die Stadt. Mit kleineren Pausen und (bei schönem Wetter) einer kleinen spontanen Party zum Schluss oder einem gemeinsamen Picknick. weiter…

Niederlage für den Klimaschutz in NRW

planet-not-profitWährend auf der Klimakonferenz in Kopenhagen um verbindliche Klimaschutzmaßnahmen gerungen wird, streicht die Landesregierung in NRW den Klimaschutz aus dem Gesetz! Auslöser ist eindeutig der vom Gericht untersagte Weiterbau des größten Steinkohlekraftwerks in Europa durch den Energiekonzern E.on. Das Oberverwaltungsgericht Münster hatte den Weiterbau des Kraftwerks in Datteln mit dem Paragraph 26 des Gesetz zur Landesentwicklung gestoppt. Um dies zu unterlaufen ließ kurzerhand Rüttgers ebendiesen Klimaschutzparagraphen streichen – ein Verfahren nach dem Motto: “Was nicht passt wird passend gemacht”! Jürgen Rüttgers handelt damit lieber im Interesse von Großkonzernen und lässt Aspekte des Umwelt- und Klimaschutzes aussen vor. Was davon wohl seine Kanzlerin und Parteivorsitzende Frau Merkel hält?  Das stärkt bestimmt ihre Verhandlungsposition in Kopenhagen…
Die Zeit ist reif für lokale Aktionen vor der Landeszentrale der CDU und vor der Zentrale von Eon! There is no planet B! Act NOW!

Greenwashing deluxe

An _DSC6122Dreistigkeit sind diese Unternehmen und Konzerne nicht mehr zu überbieten! In Kopenhagen versuchen zahllose Multikonzerne wie CocaCola, Siemens, Kawasaki, Panasonic, Carlsberg, usw. aber auch Unternehmen wie die Deutsche Bank oder Vattenfall (um hier nur einige zu nennen) die UN-Klimakonferenz als Werbeplattform zu benutzen. Die Absicht ist klar – die BesucherInnen und Medienvertreter mit Aktionen zeigen wie grün oder ökologisch und damit gut man als Unternehmen doch ist – eben Greenwashing in Extremform. Dieser Eisbär aus Eis – ein Bild das in fast allen Medien gezeigt wurde – ist übrigens eine Aktion die von Panasonic (Slogan: “ideas for life“) finanziert wurde. weiter…

Klimaverheizen? Ja. Da simma dabei…

“Da simma dabei, dat is priiima,
mir scheissen aufs Kliiiima
die Kohle, die Wälder, die Zukunft wird verpufft,
den Reichen geb´n ma Subvention´, den Armen heisse Luft.”

zu der netten Melodie von “Viva Colonia” intonierten diesen Text Mitglieder von ATTAC (und auch andere) in Köln beim “Zoch vor dem Zoch”. Passt zu den Aktionen in Garzweiler und den Entwicklungen in der Wirtschaft und Gesellschaft.

obstbäume von bulldozern gefällt.

Garzweiler Camp wird geräumtDer Protest von Umweltschützern in Garzweiler ging am Donerstag, aus der Sicht der Polizei, unspektakulär zu Ende. Hmmm finde ich nicht… ich war vor Ort und habe mich über die Felder 3 km bis zur Obstwiese des BUNDs “gewuselt”. Das hatte auch einen erkennbaren Grund. Eine Hundertschaft die eine kleine Wiese umstellt hält – Landstraßen die abgesperrt werden, Vorkontrollen an allen Zufahrtsstraßen, jeder Feldweg ist abgesperrt und das wegen 9 Aktivisten und rund 10 UnterstützerInnen. Schon ein bischen spektakulär. Und nach einer friedlichen Räumung lässt RWE bzw. Rheinbraun sofort mit Schleppern die Obstbäume fällen. Naja – eher zermalmen. Schnell und heimlich im Schutze der Nacht muss dies der Milliardenkonzern machen – um ja keine schlechten Bilder zu produzieren. Dies finde ich doch schon ein wenig spektakulär.
Was hätte man den tun sollen – sich anketten?Hmmm …
Egal. Danke für alle Menschen vor Ort, dem BUND NRW, den Grünen aus Neuss und Düsseldorf – Heute ist nicht alle Tage – wir kommen wieder, keine Frage. Bis Bald ;-)

Links zu Berichten:
http://www.gruene-duesseldorf.de/inhalt-1-2014.html