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Düsseldorf gegen proKöln

querstellen gegen nazisZu einem so genannten Anti-Islamisierungs-Kongress hat die rechte “Pro Köln” Neonazis und Rechtskonservative aus ganz Europa nach Köln eingeladen. Bis zu 1.000 Rechte werden dort am 19. bis 21.09 erwartet, darunter VertreterInnen extrem rechter Parteien aus Österreich, Belgien, Italien, Großbritannien, Spanien und Ungarn – unter ihnen der Vorsitzende der extrem rechten Front National, Jean Marie Le Pen. Die vermeintliche Islam-Kritik der Rechten dient lediglich als Deckmantel für die Hetze gegen Menschen anderer Herkunft und Religion, die für “pro Köln” offenbar den Auftakt des Kommunalwahlkampfes bilden soll. Das ist eine gezielte Provokation des friedlichen Zusammenlebens von Menschen unterschiedlicher Kultur, Religion und Herkunft in NRW und Köln.

Wir dürfen nicht tatenlos zusehen wie in unserer Nachbarstadt ein solcher “Kongress” abgehalten wird! Darum: RassistInnenkongress in Köln verhindern. Unterstützt die Proteste und Massenblockaden in Köln.
Infos: www.hingesetzt.mobi www.antifa-kok.de

Für alle die sich nicht auf die Straße setzen möchten – gibt auch Gründe dazu – für die gibt es vom DGB eine Demonstration und Menschenkette aber auch andere Aktionen… Selbst die Kirchen sind in den Protest eingebunden, die Uni in Köln und Karnevalsgruppen… usw. es wird also unzählige Stellen geben an denen man den Rassisten zeigen kann was man von ihnen hält. Muss ja nicht nur ein: “Grillen-gegen-Rechts” sein ;-) Düsseldorf fährt nach Köln – denn Düsseldorf ist gegen proKöln!

Geschichte wird gemacht…

no pasaran.… dies haben sich wohl einige Rechtsradikale gedacht – und wollen am Samstag vor dem Landtag (ab 12 Uhr) gegen eine Textpassage in einem Geschichtsschulbuch der 8. Klasse demonstrieren. Naja – der “Anlass” scheint auf den ersten Blick konstruiert und ist auch auf den zweiten Blick dann eher ein “Trojanisches Pferd”. Denn eigentlich geht  es dieser NPDnahen Organisation um die Integration der Spätaussiedler und Russlanddeutschen (2,5 Millionen in Deutschland) in die Rechtsradikaleszene und nur indirekt um die Inhalte eines Buches. Was im WDR-Beitrag zu dem Thema am letzten Sonntag beschrieben wurde lässt einen schon aufhorchen (Artikel zum Thema). Diese Entwicklung ist nicht gerade “gesund” für unsere Demokratie. weiter…

Friedlicher Protest und Medienhetze

Der Protest auf der gestrigen Kundgebung gegen den “Kranzabwurf” der “Jungen Landsmannschaft Ostdeutschlandund (JLO)” war a) bei den Mahnwachen und b) bei der Antifa Kundgebung vollkommen friedlich und c) Sitz- und Stehblockaden und Sprechchöre sind keine Randale. Bei dieser Definition liebe PressevertreterInnen, wären die Zeiten des Schützenfestes, jedes Spiel im Stadion von Fortuna oder ein Wochenende in der Altstadt permanente Randale. Da waren die Befürchtungen der Presse von RP bis WZ und ihre Hetze und Panikmache vollständig überzogen und auch “volldaneben”. Bei “volldaneben” fällt mir auch die “Polizeitaktik” ein – die Polizei hatte neben Drängelgittern und dem “mobilen Zoo” (Hunde und Pferde) auch viel Gerät und einem Hubschrauber und noch 500 Beamten mitgebracht – aber nicht an eine kleine Transportmöglichkeit für die Rechtsradikalen bedacht. An- und Abreise ist eigentlich Privatsache – okay, logisch – dies wird aber bei Anlässen wie Fussballspielen oder Naziaufmärschen auch aus Deeskalationsgründen auch anders gelöst. weiter…

Antirassistische Demonstration gegen den Frauenabschiebeknast in Neuss

aktiv und in bewegungIn unserer Nachbarstadt Neuss steht in der Innenstadt der bundesweit einzige Abschiebeknast für Frauen. Ein paar Straßen neben der Neusser Fußgängerzone werden in dem unauffälligen Bau (Rückseite des Amtsgerichts) bis zu 80 Frauen über Jahre hinweg festgehalten. Darunter auch Schwangere und Minderjährige die ohne eine richtige Betreuung, medizinische Versorgung oder Informationen über ihr Verfahren auf den Rückflug in ihr Heimatland oder ein “sicheres Drittland” warten. Die geplante Verlegung des Gefängnisses nach Büren ist nicht die Lösung – es geht nicht um das “wo” sondern um das “wozu” – wir wollen eine Änderung des Asylrechtes.
Wie in jedem Jahr eine kraftvolle Demonstration – die beiden kleineren Provokationen von Neonazis haben genau das Echo ausgelöst das zu erwarten war. ;-) Gab fast ein paar auf die Mütze…
Weg mit dem Frauenabschiebeknast in Neuss! Kein Mensch ist illegal! weiter…